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Mittwoch, 21.03.2018 10:26 10:26 Alter: 117 Tage

BFSV informiert über beanspruchungsgerechte Verpackung

Das Prinzip "So wenig wie möglich, aber so viel wie nötig" sollte auch für Transportverpackungen angewendet werden. Wie sich das realisieren lässt, zeigte Institutsleiter Prof. Bernd Sadlowsky kürzlich den bei der "Siemens Fachtagung für Transportrisikomanagement" in Hamburg.

Störungen in Lieferketten sind eines der größten Risiken für moderne, international agierende Unternehmen. So widmet auch Siemens dem Supply Chain Management große Aufmerksamkeit. Das Hauptziel ist es dabei, Verfügbarkeit und Qualität von Rohstoffen, Zwischenprodukten und Waren zu gewährleisten. 

Wie Unternehmen Störungen in Lieferketten ausschalten und diese so effizient wie möglich gestalten, waren daher auch die Kernfragen der "Siemens Fachtagung für Transportrisikomanagement", zu der der Konzern Ende Februar nach Hamburg eingeladen hatte.

Zu den Rednern zählte auch BFSV-Institutsleiter Prof. Bernd Sadlowsky. Sei Thema war die "Beanspruchungsgerechte Verpackung: Transport-, Lagerbelastungen, Beispiele, Simulation". Er gab dem interessierten Publikum einen Einblick in die unterschiedlichen Arten von Belastungen bei Transport, Umschlag und Lagerung (TUL-Belastungen). An Beispielen erläuterte er die Gefahren durch statische, dynamische und klimatische Belastungen und zeigte, wie sich Unternehmen mit beanspruchungsgerechter Verpackung vor Warenschäden und -verlusten schützen können. 

Weitere Themen der zweitägigen, hochkarätig besetzen Veranstaltung waren u.a. die Risiken beim Containertransport, die Chancen & Risiken der Digitalisierung im Transport sowie der effektive Schutz der Supply Chain. Auf der Agenda stand auch die Frage der Haftung für Güterschäden, die durch mangelhafte Ladungssicherung im Straßenverkehr entstehen.