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Mittwoch, 20.06.2018 06:42 06:42 Alter: 26 Tage

Verpackung ohne Plastik: BFSV engagiert sich im Netzwerk

Natürliche Rohstoffe können Plastik in vielen Verpackungen ersetzen. Davon sind 14 Unternehmen überzeugt, die jetzt das Netzwerk bio2pack gestartet haben.

Verpackungen, die Ressourcen schonen und die Umwelt nicht mit Mikroplastik belasten wünschen sich rund 80 Prozent der Verbraucher. Doch noch fehlen häufig solche umweltgerechten, effizienten und kostengünstigen Lösungen. So ist z. B. die Ernährungswirtschaft heute noch auf konventionelle Verpackungen angewiesen, die sich kaum recyceln lassen. 

Die Mitglieder von bio2pack wollen das ändern. Mit kooperativen Entwicklungsprojekten werden die Netzwerk-Partner biologisch abbaubare Produkte und neue Verfahrenstechniken entwickeln. Leistungsfähige, ökologisch vertretbare Verpackungen sollen die bisherigen Lösungen aus dem petrochemischen Bereich ablösen. Anknüpfungspunkte des Netzwerkprojektes liegen vor allem in den Bereichen Faserguss, Lignin (Holzstoffe), Barrierematerialien, Kleb- und Verbundstoffe.

Das Netzwerk bio2pack wird im Rahmen des Zentralen Innovationsprogramms Mittelstand (ZIM) vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie gefördert und von der Süderelbe AG aus Hamburg umgesetzt. Zum Projektstart betont Dr. Jürgen Glaser, Prokurist der Süderelbe AG: „Das Netzwerk ist für weitere Partner offen. Interessierte Unternehmen und Forschungseinrichtungen, die an FuE-Projekten mitwirken möchten und eine ergänzende Expertise beisteuern können, sind dabei ebenso willkommen wie potenzielle Anwender der neu entwickelten Lösungen.“ 

Weitere Informationen zu bio2pack finden Sie hier