BFSV Verpackungsinstitut
Hamburg GmbH

Ulmenliet 20
21033 Hamburg
Tel. 040/42875-6046
Fax 040/7216378
institut(at)bfsv(dot)de

Donnerstag, 23.01.2020 13:18 13:18 Alter: 166 Tage

Zukunft Verpackung - Welche Chancen bieten Reduce, Reuse und Recycle?

Am 03.02.2020 spricht Prof. B. Sadlowsky in der Landwirtschaftskammer Hamburg über nachhaltige Verpackungen für Landwirtschaft und Gartenbau.

Gewicht Vorverpackung Trauben

Die Verpackung macht den Unterschied

Wer Waren verpackt, kommt um nachhaltige Verpackungen nicht herum. 70% der Verbraucher achten darauf und lassen ggf. Produkte liegen.1 Das bekommen auch die Erzeuger von Obst und Gemüse zu spüren.
Daher spricht unser Institutsleiter Prof. B. Sadlowsky am 3. Februar 2020 zum Thema:

Zukunft Verpackung – Trends, Möglichkeiten und Alternativen

In deutschen Supermärkten ist Frischware meist vorverpackt.2 Da Verpackungen Inhalte schützen, haltbarer machen, den Transport erleichtert und informieren, sind sie unverzichtbar. Doch wie lässt sich das mit dem wachsenden Umweltbewusstsein der Verbraucher vereinbaren? Wie können die Erzeuger darauf reagieren und gleichzeitig die Lebensmittel- bzw. Produktsicherheit gewährleisten?

Antworten liefert die Verpackungsforschung. Sie untersucht die drei großen Verpackungstrends: Reduce, Reuse, Recycle. Gärtner und Landwirte können sich am 03.02.2020 dazu in der Landwirtschaftskammer Hamburg informieren. 

In seinem Vortrag „Verpackungen im Gartenbau – wie sehen diese in der Zukunft aus?“ wird Herr Prof. B. Sadlowsky an diesem Tag Untersuchungen des BFSV Verpackungsinstituts präsentieren. Diese haben z.B. gezeigt, dass sich einzelne Packstoffe um bis zu 75% reduzieren lassen. Das zahlt sich aus!

Da gemeinhin davon ausgegangen wird, dass eine Mehrfachnutzung nachhaltiger ist, enthält der Vortrag auch hauseigene Vergleichsstudien zu Einweg- und Mehrwegtransportverpackungen. Sie liefern Erkenntnisse, die nachdenklich stimmen.
Ist Recycling die Lösung? Hierzu lohnt sich ein kritischer Blick auf Pflanztöpfe aus recyceltem Kunststoff und kompostierbaren Biopolymeren.
Welche Möglichkeiten gibt es noch? Gerade für Lebensmittel und den Gartenbau sind inzwischen diverse Alternativen im Umlauf. Ein Trend: „Replace“. Prof. B. Sadlowsky wird zeigen, wo und wie kunststoffbasierte Verpackungen durch Abfallprodukte aus Naturmaterialien ersetzt werden können.

Die Zuhörer dürfen gespannt sein. Wer sich für nachhaltige Verpackungen interessiert, ist in dieser Veranstaltung genau richtig. Anmeldungen nimmt die Landwirtschaftskammer Hamburg noch bis 30. Januar 2020 entgegen, die Teilnahmegebühr beträgt 15 Euro.

Weitere Infos bietet das LK Programm 2019/2020.

Bildnachweis:
www.nabu.de/umwelt-und-ressourcen/ressourcenschonung/einzelhandel-und-umwelt/nachhaltigkeit/20787.html

Textquellen:
1: Ergebnis einer repräsentativen Umfrage des DVI 2019, siehe: www.k-zeitung.de/verbraucher-wollen-nachhaltige-verpackungen/
2: Artikel der Verbraucherzentrale Hamburg: Plastikflut bei Obst und Gemüse (stand 14.05.2019)